Genuss auf Rezept…

Ich bin Medizinstudentin und habe darum nicht viel Zeit zum Kochen. Allerdings möchte ich mich trotzdem einigermaßen gesund und vor allem lecker ernähren!
Wenn es Euch auch so geht, gefallen Euch sicher ein paar meiner Rezepte.
Der Vorteil ist, dass kein Chefkoch in einer Hightech-Küche die Gerichte entworfen hat, sondern ich in meiner kleinen WG-Küche.IMG_3162
Für diejenigen unter Euch, die bisher nicht so viel mit Kochen am Hut hatten, stelle ich ein paar „Überlebenstipps“ zusammen. Damit sollten Hürden wie Eischnee oder Ähnliches kein Problem mehr sein.


Ich hoffe Ihr habt Spaß mit den Rezepten und wünsche Euch gutes Gelingen!!

Grapefruit-Shake

Dieser Shake ist super als Snack zwischendurch!

Ihr braucht:

  • 1 Grapefruit
  • 1 Orange
  • 500g Buttermilch
  • Evtl. flüssiger Süßstoff oder Honig
  • Stabmixer 

Ihr müsst lediglich die Grapefruit und die Orange schälen. Dabei solltet Ihr beachten, dass Ihr die Häute der Grapefruit entfernt – diese sind nämlich ziemlich bitter! 

Anschließend mixt Ihr die beiden Früchte mit der Buttermilch und süßt evtl. mit Süßstoff oder Honig nach.

Prost! 

Avocado-Pesto

Dieses Pesto passt super zu Vollkorn- oder auch Zucchininudeln (für diejenigen unter Euch, die gerne ein paar Kohlenhydrate sparen wollen).

Ihr braucht:

  • 1 reife Avocado
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 Stängel Basilikum
  • 3 Stängel Peersilie
  • 40g geriebenen Pecorino oder Parmesan
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 Handvoll Walnüsse oder Pinienkerne
  • Salz & Pfefer
  • 2 Tomaten
  • Stabmixer

Ihr halbiert die Avocado, entfernt den Stein und löffelt das Fruchtfleisch in eine Schale. Anschließend schält Ihr die Knoblauchzehe und wascht die Kräuter. Anschließend solltet Ihr den Knoblauch sowie die Nüsse grob zerkleinern, bevor Ihr (bis auf die Tomaten!) alle Zutaten zu dem Avocadofleisch gebt. Jetzt werden alle Zutaten mit dem Stabmixer püriert und mit Saz & Pfeffer abgeschmeckt.
Zuletzt würfelt Ihr die gewaschene Tomate und rührt die Würfel unter euer Pesto.

Wichtig ist, dass Ihr das Pesto relativ frisch macht! Der Limettensaft soll zwar verhindern, dass die Avocado braun wird, aber da in diesem Rezept nicht so viel Olivenöl verwendet wird, hält sich das Pesto leider nicht mehrere Tage.

Guten Appetit!!

Chia-Bananenbrot

Dieses Bananenbrot ist eine perfekte Alternative zu Kuchen!

Ihr benötigt:

  • 3 große, sehr reife Bananen
  • 1 EL Honig
  • 1 Ei
  • 70g Mandelmehl (gemahlene Mandeln)
  • 60g Chiasamen
  • 100g Mehl
  • 80g Kokosfett (plus ein bisschen zum Einfetten der Backform)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 TL Zimt
  • rechteckige Backform
  • Alufolie

Zunächst heizt Ihr den Backofen auf 170°C bei Ober- Unterhitze auf.

Ihr zerdrückt die Bananen mit einer Gabel und rührt den Honig unter. Das Kokosfett solltet ihr in der Mikrowelle oder in einem Topf erhitzen, bis es flüssig ist. Achtung, es sollte nicht heiß sein, damit euer Ei nicht stockt, wenn Ihr es dazu gebt!!
Anschließend vermengt Ihr alle Zutaten miteinander. Ihr solltet den Teig etwa 4min lang mit einem Handmixer verrühren, bis Ihr eine kremige Masse erhaltet.

Fettet nun die Backform mit etwas Kokosöl ein.
Für 30min sollte das Brot im Ofen auf mittlerer Schiene gebacken werden. Danach wickelt Ihr Alufolie um die Form (damit der Teig nicht zu braun und trocken wird), und backt den Teig weitere 20min.

(Wer möchte, kann statt der 100g Mehl insgesamt 170g Mandelmehl benutzen)

Gutes Gelingen!!

 

Proteinpfannkuchen

Dieses Rezept ist genau das Richtige um neue Energie für einen sportlichen Tag zu sammeln!

Ihr braucht für 2 Personen:

  • 3 Eier
  • 200g Magerquark
  • 250ml Milch
  • 100g Mehl
  • 100g Proteinpulver (Vanille)
  • etwas Backpulver
  • etwas Mineralwasser

Zunächst verrührt Ihr die Eier mit dem Quark und der Milch. Anschließend fügt Ihr das Mehl, das Proteinpulver sowie Backpulver hinzu. Das Mineralwasser wird am Ende hinzugefügt. Je länger Ihr den Teig verrührt, desto kremiger und fluffiger wird er.

Beim Braten empfehle ich euch die Pfanne möglichst hoch zu erhitzen. Das führt dazu, dass der Teig das Fett nicht so sehr aufnimmt. Gut eigenet sich neben Öl auch Kokosfett zum Braten.

Diejenigen unter euch, die gerne noch weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen möchten, können natürlich das Verhältnis von Mehl zu Proteinpulver verändern oder 2 der 3 Eier trennen und hier nur das Eiweiß verwenden. Allerdings finde ich das Rezept oben am leckersten.

Guten Appetit!

Chiapudding mit Beeren

Dieses Rezept geht wirklich super einfach, da kann gar nichts schief gehen…

Ihr braucht:

  • 3 EL Chiasamen
  • 170ml Kokosmilch
  • 1 El Honig (oder Süßstoff nach Geschmack)
  • Brom- oder Himbeeren

Ihr vermischt die Chiasamen mit der Kokosmilch und dem Honig. Hier ist es wichtig, dass ihr 5min lang ab und zu umrührt, damit sich keine Klumpen bilden. Anschließend lasst ihr das Ganze für ca. 2 Stunden im Kühlschrank quellen (natürlich könnt ihr das auch am Abend vorher schon vorbereiten und habt dann ein wunderbares Frühstück).

Zum Schluss garniert Ihr euren Pudding mit Brom- oder Himbeeren. Die schmecken nicht nur super dazu, sondern haben auch wenig Kohlenhydrate.

Gutes Gelingen!!

 

 

Gulasch mit Pilzen

Wer keinen Schnellkochtopf hat, muss leider etwas länger auf das Essen warten… Allerdings muss man keineswegs die ganze Zeit neben dem Topf stehen – das Fleisch kommt nämlich ganz gut ohne Euch zurecht 😉

Ihr braucht für 2 Personen:

  • 400g Gulasch (ich nehme gerne Rindfleisch oder halb Rind-, halb Schweinefleisch)
  • 400g Champignongs
  • 200g Spätzle
  • ca 70ml RotweinIMG_0294
  • ca 200ml Wasser
  • Salz & Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Lorbeerblätter & Wacholderbeeren
  • Öl

Zunächst bratet Ihr das ungewürzte Fleisch scharf in einem großen Topf mit etwas Öl an. Wenn es von allen Seiten leicht braun ist, löscht Ihr das Ganze ab. Dazu nehmt Ihr das Wasser sowie 50ml Rotwein und werft die Lorbeerblätter & Wacholderbeeren dazu (Ihr solltet dabei mitzählen, damit Ihr hinterher alle raus sammeln könnt!)

Nun muss das Fleisch zart werden! Dabei gilt, je länger es kocht, desto weicher wird es… Ich habe mit 1 1/2 bis 2h bei geringer Hitze die besten Erfahrungen gemacht. Wie schon gesagt, in der Zeit könnt Ihr super andere Dinge erledigen!

Wenn Euch das Fleisch zart genug ist (oder Euer Hunger zu groß wird), geht es ans Würzen. Dabei eigenen sich am Besten Salz & Pfeffer, Paprikapulver und der Rest des Weines.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Ihr die Nudeln ins Wasser werfen solltet! Danach kommen die geviertelten Champignons zu dem Fleisch hinzu und lasst sie für 10min mitkochen. Anschließend solltet Ihr erneut abschmecken, ob es Euch würzig genug ist, da die Pilze meist etwas Flüssigkeit verlieren.
Wenn Euch die Soße noch zu flüssig ist, könnt Ihr sie gut mit etwas Soßenbinder oder Speisestärke eindicken.
Zuletzt solltet Ihr die Wacholderbeeren und Lorbeerblätter raus sammeln!!


Guten Appetit!

Gemüsesuppe (vegetarisch)

Für kalte und verregnete Tage!
Ihr braucht:

  • 1 Bund Suppengrün (enthält meist: Karotten, Knollen-Sellerie, Lauch, Petersilie)IMG_0289
  • 2-3 Kartoffeln
  • ca. 1,5l Wasser
  • Suppeneinlage (z.B. Grießnockerl oder für die Fleischfans: Würstchen)
  • Gemüsebrühe (Pulver)
  • etwas Butter
  • Salz&Pfeffer

Als Erstes müsst Ihr euch ans Schälen und Schnibbeln machen, da führt leider kein Weg dran vorbei…

Wenn alles klein geschnitten ist, solltet Ihr zunächst die Karotten, Kartoffeln, den Sellerie sowie die Hälfte des Lauchs mit etwas Butter in einem großen Topf anbraten. Auch wenn das vielleicht geringfügig gemogelt ist, gebe ich dann gerne 1-2 Teelöffel Gemüsebrühe (Pulver) an das Gemüse und lasse es noch kurz anschwitzen – das verhält sich so ein bisschen wie eine Mehlschwitze. Dann müsst Ihr eigentlich nur noch das Wasser dazu gießen und das Ganze ca. 15min kochen, bis Karotten und Kartoffeln gar sind. Dann kann der Rest des Lauchs sowie der Stängel der Petersilie mit in den Topf.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Eure Suppeneinlage in den Topf hüpfen darf. Ich finde Grießnockerl oder Frittaten toll. Aber auch Würstchen eigenen sich sehr gut (diese aber nicht mit kochen, da sie sonst aufplatzen!).

Zu guter letzt noch etwas Salz & Pfeffer dazugeben und die gehackte Petersilie drüber streuen.


Guten Appetit!!

Schweinefilet in Weißwein-Pilz-Soße

Gerade gestern Abend habe ich mal wieder dieses leckere Rezept gekocht. Ihr solltet zwar schon ca. 50-60min einplanen bis das Essen fertig ist, aber die letzte halbe Stunde verbringt das Fleisch im Ofen, sodass Ihr nebenher noch andere Dinge erledigen könnt!
Für 2 Personen braucht Ihr:

  • 400g Schweinefilet
  • 400g Champignons
  • 400g grüne Bohnen (die tiefgefrorenen Brech- oder Prinzessbohnen eignen sich super)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Sahne (gibt es auch fettreduziert von Rama)
  • 50ml Weißwein
  • 80ml Milch
  • 50-100g Schinkenwürfel
  • Bandnudeln
  • Paprika- und Knoblauchpulver
  • wer mag Thymian
  • Pfeffer

Zunächst heitzt Ihr den Ofen auf 200grad bei Ober- Unterhitze vor und schaut ob an dem Schweinefilet noch Sehnenreste sind. Die solltet Ihr vorher abschneiden, sonst kaut man da hinterher drauf rum…
Anschließend wird es von allen Seiten scharf angebraten – dabei die Enden des Fleischstückes nicht vergessen (wichtig: nicht würzen vorher!). Wenn Ihr einen Holzzahnstocher zur Hand habt, haltet den vorher in das Öl. Wenn Luftblasen aufsteigen, ist das Öl heiß genug.Das Fleisch darf dann in einer Auflaufform auf den Rest warten.

In derselben Pfanne könnt Ihr nun den ersten Schwung der (geputzten & geviertelten) Pilze anbraten. Diese solltet Ihr schon in der Pfanne salzen, damit die Flüssigkeit austritt. Wenn sie euch braun genug sind, können sie mit in der Auflaufform ihren Platz einnehmen.
Jetzt ist der Rest der Pilze dran. Zu diesen solltet ihr wieder etwas Salz sowie die Schinkenwürfel und Zwiebeln geben. Wenn die Zwiebeln hellbraun sind löscht Ihr die Pilzpfanne mit dem Weißwein ab. Anschließend kommen Milch sowie Sahne hinzu.
Würzen könnt Ihr die Soße mit Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauch und Thymian. Auf Salz könnt Ihr dabei meistens verzichten, da die Schinkenwürfel recht salzig sind.

Die abgeschmeckte Soße solltet Ihr mit Soßenbinder oder Speisestärke eindicken und anschließend über das Fleisch gießen.

Nun muss die Auflaufform für 30-35min in den Ofen.

Ca. 10min bevor das Fleisch fertig ist, solltet Ihr euch den Beilagen widmen. Ich mag dazu gerne Bandnudeln und grüne Bohnen. Aber auch Spätzle schmecken dazu sehr gut!!


Viel Spaß beim Kochen!!

Kürbissuppe (vegetarisch)

Eine leckere Suppe für kalte Herbsttage!
Ihr braucht:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 300-400g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1l Gemüsebrühe
  • 300ml Kokosmilch
  • Ingwer
  • Butter
  • Salz&Pfeffer
  • Curry, Muskat, Chilli

Zunächst schneidet ihr das Gemüse klein und bratet es mit etwas Butter in einem großen Topf an – das tolle an dem Hokkaido ist, dass Ihr ihn nicht schälen müsst. Ihr löffelt einfach die Kerne aus dem Inneren heraus und könnt dann den Rest klein schneiden.

Anschließend gebt Ihr die Gemüsebrühe hinzu und lasst das Ganze ca. 15-20min kochen. Abhängig davon, wie würzig Ihr es mögt, könnt Ihr nun Salz&Pfeffer sowie Muskat-, Chilli- und Currypulver hinzufügen. Als Letztes kommt die Kokosmilch dazu.

Nun püriert Ihr alles, damit die Suppe eine schön cremige Konsistenz erhält. Wem die Suppe zu dickflüssig ist, kann gerne etwas mehr Brühe benutzen.


Guten Appetit!!

Fisch richtig zubereiten

Wenn Ihr einen naturbelassenen Fisch zubereiten wollt, könnt Ihr das im Ofen oder in der Pfanne machen. Aber einen Tipp meiner Mutter solltet Ihr dabei wirklich beachten:

„Vergiss das Säuern und Salzen nicht!!“

Dadurch erhält der Fisch eine angenehm feste Konsistenz und schmeckt nicht verwässert.
Also ihr nehmt den Fisch (egal ob frisch oder tiefgefroren) und benetzt bzw. bestreut beide Seiten mit Zitronensaft und Salz. Anschließend wartet ihr 5-10min und tupft den Fisch dann mit einem Papiertuch trocken.

Anschließend könnt Ihr ihn in Mehl wenden und anbraten oder mit Gewürzen wie Rosmarin in Alufolie wickeln und im Ofen garen.


Gutes Gelingen!!