Avocado-Pesto

Dieses Pesto passt super zu Vollkorn- oder auch Zucchininudeln (für diejenigen unter Euch, die gerne ein paar Kohlenhydrate sparen wollen).

Ihr braucht:

  • 1 reife Avocado
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 Stängel Basilikum
  • 3 Stängel Peersilie
  • 40g geriebenen Pecorino oder Parmesan
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 Handvoll Walnüsse oder Pinienkerne
  • Salz & Pfefer
  • 2 Tomaten
  • Stabmixer

Ihr halbiert die Avocado, entfernt den Stein und löffelt das Fruchtfleisch in eine Schale. Anschließend schält Ihr die Knoblauchzehe und wascht die Kräuter. Anschließend solltet Ihr den Knoblauch sowie die Nüsse grob zerkleinern, bevor Ihr (bis auf die Tomaten!) alle Zutaten zu dem Avocadofleisch gebt. Jetzt werden alle Zutaten mit dem Stabmixer püriert und mit Saz & Pfeffer abgeschmeckt.
Zuletzt würfelt Ihr die gewaschene Tomate und rührt die Würfel unter euer Pesto.

Wichtig ist, dass Ihr das Pesto relativ frisch macht! Der Limettensaft soll zwar verhindern, dass die Avocado braun wird, aber da in diesem Rezept nicht so viel Olivenöl verwendet wird, hält sich das Pesto leider nicht mehrere Tage.

Guten Appetit!!

Gulasch mit Pilzen

Wer keinen Schnellkochtopf hat, muss leider etwas länger auf das Essen warten… Allerdings muss man keineswegs die ganze Zeit neben dem Topf stehen – das Fleisch kommt nämlich ganz gut ohne Euch zurecht 😉

Ihr braucht für 2 Personen:

  • 400g Gulasch (ich nehme gerne Rindfleisch oder halb Rind-, halb Schweinefleisch)
  • 400g Champignongs
  • 200g Spätzle
  • ca 70ml RotweinIMG_0294
  • ca 200ml Wasser
  • Salz & Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Lorbeerblätter & Wacholderbeeren
  • Öl

Zunächst bratet Ihr das ungewürzte Fleisch scharf in einem großen Topf mit etwas Öl an. Wenn es von allen Seiten leicht braun ist, löscht Ihr das Ganze ab. Dazu nehmt Ihr das Wasser sowie 50ml Rotwein und werft die Lorbeerblätter & Wacholderbeeren dazu (Ihr solltet dabei mitzählen, damit Ihr hinterher alle raus sammeln könnt!)

Nun muss das Fleisch zart werden! Dabei gilt, je länger es kocht, desto weicher wird es… Ich habe mit 1 1/2 bis 2h bei geringer Hitze die besten Erfahrungen gemacht. Wie schon gesagt, in der Zeit könnt Ihr super andere Dinge erledigen!

Wenn Euch das Fleisch zart genug ist (oder Euer Hunger zu groß wird), geht es ans Würzen. Dabei eigenen sich am Besten Salz & Pfeffer, Paprikapulver und der Rest des Weines.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Ihr die Nudeln ins Wasser werfen solltet! Danach kommen die geviertelten Champignons zu dem Fleisch hinzu und lasst sie für 10min mitkochen. Anschließend solltet Ihr erneut abschmecken, ob es Euch würzig genug ist, da die Pilze meist etwas Flüssigkeit verlieren.
Wenn Euch die Soße noch zu flüssig ist, könnt Ihr sie gut mit etwas Soßenbinder oder Speisestärke eindicken.
Zuletzt solltet Ihr die Wacholderbeeren und Lorbeerblätter raus sammeln!!


Guten Appetit!

Gemüsesuppe (vegetarisch)

Für kalte und verregnete Tage!
Ihr braucht:

  • 1 Bund Suppengrün (enthält meist: Karotten, Knollen-Sellerie, Lauch, Petersilie)IMG_0289
  • 2-3 Kartoffeln
  • ca. 1,5l Wasser
  • Suppeneinlage (z.B. Grießnockerl oder für die Fleischfans: Würstchen)
  • Gemüsebrühe (Pulver)
  • etwas Butter
  • Salz&Pfeffer

Als Erstes müsst Ihr euch ans Schälen und Schnibbeln machen, da führt leider kein Weg dran vorbei…

Wenn alles klein geschnitten ist, solltet Ihr zunächst die Karotten, Kartoffeln, den Sellerie sowie die Hälfte des Lauchs mit etwas Butter in einem großen Topf anbraten. Auch wenn das vielleicht geringfügig gemogelt ist, gebe ich dann gerne 1-2 Teelöffel Gemüsebrühe (Pulver) an das Gemüse und lasse es noch kurz anschwitzen – das verhält sich so ein bisschen wie eine Mehlschwitze. Dann müsst Ihr eigentlich nur noch das Wasser dazu gießen und das Ganze ca. 15min kochen, bis Karotten und Kartoffeln gar sind. Dann kann der Rest des Lauchs sowie der Stängel der Petersilie mit in den Topf.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Eure Suppeneinlage in den Topf hüpfen darf. Ich finde Grießnockerl oder Frittaten toll. Aber auch Würstchen eigenen sich sehr gut (diese aber nicht mit kochen, da sie sonst aufplatzen!).

Zu guter letzt noch etwas Salz & Pfeffer dazugeben und die gehackte Petersilie drüber streuen.


Guten Appetit!!

Schweinefilet in Weißwein-Pilz-Soße

Gerade gestern Abend habe ich mal wieder dieses leckere Rezept gekocht. Ihr solltet zwar schon ca. 50-60min einplanen bis das Essen fertig ist, aber die letzte halbe Stunde verbringt das Fleisch im Ofen, sodass Ihr nebenher noch andere Dinge erledigen könnt!
Für 2 Personen braucht Ihr:

  • 400g Schweinefilet
  • 400g Champignons
  • 400g grüne Bohnen (die tiefgefrorenen Brech- oder Prinzessbohnen eignen sich super)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Sahne (gibt es auch fettreduziert von Rama)
  • 50ml Weißwein
  • 80ml Milch
  • 50-100g Schinkenwürfel
  • Bandnudeln
  • Paprika- und Knoblauchpulver
  • wer mag Thymian
  • Pfeffer

Zunächst heitzt Ihr den Ofen auf 200grad bei Ober- Unterhitze vor und schaut ob an dem Schweinefilet noch Sehnenreste sind. Die solltet Ihr vorher abschneiden, sonst kaut man da hinterher drauf rum…
Anschließend wird es von allen Seiten scharf angebraten – dabei die Enden des Fleischstückes nicht vergessen (wichtig: nicht würzen vorher!). Wenn Ihr einen Holzzahnstocher zur Hand habt, haltet den vorher in das Öl. Wenn Luftblasen aufsteigen, ist das Öl heiß genug.Das Fleisch darf dann in einer Auflaufform auf den Rest warten.

In derselben Pfanne könnt Ihr nun den ersten Schwung der (geputzten & geviertelten) Pilze anbraten. Diese solltet Ihr schon in der Pfanne salzen, damit die Flüssigkeit austritt. Wenn sie euch braun genug sind, können sie mit in der Auflaufform ihren Platz einnehmen.
Jetzt ist der Rest der Pilze dran. Zu diesen solltet ihr wieder etwas Salz sowie die Schinkenwürfel und Zwiebeln geben. Wenn die Zwiebeln hellbraun sind löscht Ihr die Pilzpfanne mit dem Weißwein ab. Anschließend kommen Milch sowie Sahne hinzu.
Würzen könnt Ihr die Soße mit Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauch und Thymian. Auf Salz könnt Ihr dabei meistens verzichten, da die Schinkenwürfel recht salzig sind.

Die abgeschmeckte Soße solltet Ihr mit Soßenbinder oder Speisestärke eindicken und anschließend über das Fleisch gießen.

Nun muss die Auflaufform für 30-35min in den Ofen.

Ca. 10min bevor das Fleisch fertig ist, solltet Ihr euch den Beilagen widmen. Ich mag dazu gerne Bandnudeln und grüne Bohnen. Aber auch Spätzle schmecken dazu sehr gut!!


Viel Spaß beim Kochen!!

Kürbissuppe (vegetarisch)

Eine leckere Suppe für kalte Herbsttage!
Ihr braucht:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 300-400g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1l Gemüsebrühe
  • 300ml Kokosmilch
  • Ingwer
  • Butter
  • Salz&Pfeffer
  • Curry, Muskat, Chilli

Zunächst schneidet ihr das Gemüse klein und bratet es mit etwas Butter in einem großen Topf an – das tolle an dem Hokkaido ist, dass Ihr ihn nicht schälen müsst. Ihr löffelt einfach die Kerne aus dem Inneren heraus und könnt dann den Rest klein schneiden.

Anschließend gebt Ihr die Gemüsebrühe hinzu und lasst das Ganze ca. 15-20min kochen. Abhängig davon, wie würzig Ihr es mögt, könnt Ihr nun Salz&Pfeffer sowie Muskat-, Chilli- und Currypulver hinzufügen. Als Letztes kommt die Kokosmilch dazu.

Nun püriert Ihr alles, damit die Suppe eine schön cremige Konsistenz erhält. Wem die Suppe zu dickflüssig ist, kann gerne etwas mehr Brühe benutzen.


Guten Appetit!!

Pilzrisotto (vegetarisch)

Für dieses Rezept braucht Ihr etwas mehr Zeit, aber das Warten lohnt sich!! Die Menge reicht für 3-4 Leute, also ladet doch noch ein paar Freunde zum Essen ein 😉

Ihr braucht:

  • 10g getrocknete Steinpilze
  • 200g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 200ml Weißwein
  • 200g Risottoreis
  • etwas Butter
  • Parmesan
  • Salz&Pfeffer

Zunächst müsst Ihr die Steinpilze in kaltem Wasser einweichen – das dauert ca. 10min. In der Zeit könnt Ihr die Champignons putzen und zusammen mit dem Knoblauch und der Zwiebel klein schneiden. Wenn die getrockneten Pilze weich sind, drückt Ihr sie aus und schneidet sie ebenfalls klein.
Nun wird etwas Butter in einem großen Topf erhitzt und die Champignons kurz angebraten. Danach kommen die Zwiebel und der Knoblauch hinzu und werden gedünstet, bis sie glasig sind.

Der Risottoreis kommt nun zu dem angebratenen Gemüse hinzu und wird kurz „angeschwitzt“ (= kurz mit anbraten). Nachdem Ihr noch die getrockneten Steinpilze in den Topf getan habt, wird das ganze mit Gemüsebrühe abgelöscht. Ihr dürft allerdings nicht die ganze Brühe verwenden!!
Ihr nehmt immer nur soviel Brühe/Wein, bis der Reis gut bedeckt ist. Dann müsst ihr warten, bis die Flüssigkeit nahezu verkocht ist und füllt das ganze wieder auf.
Insgesamt dauert das ganze so ca. 30min. Dann solltet ihr die ganze Flüssigkeit verbraucht haben.
Wichtig ist nur, dass ihr in regelmäßigen Abständen rührt und die Platte nicht zu hoch dreht!!! Risotto brennt nämlich sonst ziemlich leicht an und schmeckt dann nicht…

Am Ende sollte das Ganze eine schöne cremige Konsistenz haben. Wenn es euch zu flüssig ist, könnt ihr einfach etwas mehr Parmesan hinzufügen. Allerdings solltet ihr zwischendurch probieren, damit der Parmesan hinterher nicht den Pilzgeschmeck überdeckt oder es euch zu salzig wird. Würzen könnt Ihr das Risotto nach Eurem Belieben mit Salz und Pfeffer.


Guten Appetit!!

Tortellini-Salat (vegetarisch)

Bisher auf jeder Party gut angekommen, ist mein Tortellini-Salat.

Ihr braucht dafür:

  • 1 Packung Tortellini aus dem Kühlregal (Käse oder was Ihr gerne mögt)
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 Knoblauchzehe (damit ist nicht die ganze Knolle gemeint!)
  • Tomatenmark
  • Weißweinessig
  • Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • evtl. etwas frisches Basilikum
  • evtl. Honig

Zunächst kocht Ihr die Tortellini in gesalzenem Wasser. Dass sie fertig sind erkennt Ihr daran, dass sie an die Wasseroberfläche schwimmen. Anschließend gießt Ihr das Wasser ab und spült die Tortellini mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht zusammenkleben.

Als nächstes schneidet Ihr die Zucchini sowie die Paprika klein (hier ist es wichtig alle weißen Häute aus der Paprika raus zu schneiden, da sie bitter sind).
Ihr bratet das Gemüse in etwas Olivenöl an und fügt anschließend etwas Salz&Pfeffer hinzu.

Für das Dressing müsst Ihr zunächst ca. 125ml Gemüsebrühe herstellen. Auf der Rückseite des Pulvers findet Ihr die jeweilige Angabe, wieviel kochendes Wasser dazu muss.
Ihr zerdrückt die Knoblauchzehe und fügt 1 1/2 Esslöffel (EL) Tomatenmark, 1 EL Essig, 2 EL Öl und 3-4 EL der Gemüsebrühe hinzu. Das Ganze verrührt Ihr dann solange, bis es eine einheitliche Creme ergibt. Mit Salz&Pfeffer könnt ihr alles Abschmecken. Falls euch das Dressing zu sauer sein sollte, fügt einfach etwas Honig hinzu 🙂

Als Letztes wird dann alles miteinander verrührt und nach Belieben Basilikumblätter drauf gestreut.


Guten Appetit!!