Avocado-Pesto

Dieses Pesto passt super zu Vollkorn- oder auch Zucchininudeln (für diejenigen unter Euch, die gerne ein paar Kohlenhydrate sparen wollen).

Ihr braucht:

  • 1 reife Avocado
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 3 Stängel Basilikum
  • 3 Stängel Peersilie
  • 40g geriebenen Pecorino oder Parmesan
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1 Handvoll Walnüsse oder Pinienkerne
  • Salz & Pfefer
  • 2 Tomaten
  • Stabmixer

Ihr halbiert die Avocado, entfernt den Stein und löffelt das Fruchtfleisch in eine Schale. Anschließend schält Ihr die Knoblauchzehe und wascht die Kräuter. Anschließend solltet Ihr den Knoblauch sowie die Nüsse grob zerkleinern, bevor Ihr (bis auf die Tomaten!) alle Zutaten zu dem Avocadofleisch gebt. Jetzt werden alle Zutaten mit dem Stabmixer püriert und mit Saz & Pfeffer abgeschmeckt.
Zuletzt würfelt Ihr die gewaschene Tomate und rührt die Würfel unter euer Pesto.

Wichtig ist, dass Ihr das Pesto relativ frisch macht! Der Limettensaft soll zwar verhindern, dass die Avocado braun wird, aber da in diesem Rezept nicht so viel Olivenöl verwendet wird, hält sich das Pesto leider nicht mehrere Tage.

Guten Appetit!!

Chia-Bananenbrot

Dieses Bananenbrot ist eine perfekte Alternative zu Kuchen!

Ihr benötigt:

  • 3 große, sehr reife Bananen
  • 1 EL Honig
  • 1 Ei
  • 70g Mandelmehl (gemahlene Mandeln)
  • 60g Chiasamen
  • 100g Mehl
  • 80g Kokosfett (plus ein bisschen zum Einfetten der Backform)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 TL Zimt
  • rechteckige Backform
  • Alufolie

Zunächst heizt Ihr den Backofen auf 170°C bei Ober- Unterhitze auf.

Ihr zerdrückt die Bananen mit einer Gabel und rührt den Honig unter. Das Kokosfett solltet ihr in der Mikrowelle oder in einem Topf erhitzen, bis es flüssig ist. Achtung, es sollte nicht heiß sein, damit euer Ei nicht stockt, wenn Ihr es dazu gebt!!
Anschließend vermengt Ihr alle Zutaten miteinander. Ihr solltet den Teig etwa 4min lang mit einem Handmixer verrühren, bis Ihr eine kremige Masse erhaltet.

Fettet nun die Backform mit etwas Kokosöl ein.
Für 30min sollte das Brot im Ofen auf mittlerer Schiene gebacken werden. Danach wickelt Ihr Alufolie um die Form (damit der Teig nicht zu braun und trocken wird), und backt den Teig weitere 20min.

(Wer möchte, kann statt der 100g Mehl insgesamt 170g Mandelmehl benutzen)

Gutes Gelingen!!

 

Proteinpfannkuchen

Dieses Rezept ist genau das Richtige um neue Energie für einen sportlichen Tag zu sammeln!

Ihr braucht für 2 Personen:

  • 3 Eier
  • 200g Magerquark
  • 250ml Milch
  • 100g Mehl
  • 100g Proteinpulver (Vanille)
  • etwas Backpulver
  • etwas Mineralwasser

Zunächst verrührt Ihr die Eier mit dem Quark und der Milch. Anschließend fügt Ihr das Mehl, das Proteinpulver sowie Backpulver hinzu. Das Mineralwasser wird am Ende hinzugefügt. Je länger Ihr den Teig verrührt, desto kremiger und fluffiger wird er.

Beim Braten empfehle ich euch die Pfanne möglichst hoch zu erhitzen. Das führt dazu, dass der Teig das Fett nicht so sehr aufnimmt. Gut eigenet sich neben Öl auch Kokosfett zum Braten.

Diejenigen unter euch, die gerne noch weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen möchten, können natürlich das Verhältnis von Mehl zu Proteinpulver verändern oder 2 der 3 Eier trennen und hier nur das Eiweiß verwenden. Allerdings finde ich das Rezept oben am leckersten.

Guten Appetit!

Chiapudding mit Beeren

Dieses Rezept geht wirklich super einfach, da kann gar nichts schief gehen…

Ihr braucht:

  • 3 EL Chiasamen
  • 170ml Kokosmilch
  • 1 El Honig (oder Süßstoff nach Geschmack)
  • Brom- oder Himbeeren

Ihr vermischt die Chiasamen mit der Kokosmilch und dem Honig. Hier ist es wichtig, dass ihr 5min lang ab und zu umrührt, damit sich keine Klumpen bilden. Anschließend lasst ihr das Ganze für ca. 2 Stunden im Kühlschrank quellen (natürlich könnt ihr das auch am Abend vorher schon vorbereiten und habt dann ein wunderbares Frühstück).

Zum Schluss garniert Ihr euren Pudding mit Brom- oder Himbeeren. Die schmecken nicht nur super dazu, sondern haben auch wenig Kohlenhydrate.

Gutes Gelingen!!

 

 

Gemüsesuppe (vegetarisch)

Für kalte und verregnete Tage!
Ihr braucht:

  • 1 Bund Suppengrün (enthält meist: Karotten, Knollen-Sellerie, Lauch, Petersilie)IMG_0289
  • 2-3 Kartoffeln
  • ca. 1,5l Wasser
  • Suppeneinlage (z.B. Grießnockerl oder für die Fleischfans: Würstchen)
  • Gemüsebrühe (Pulver)
  • etwas Butter
  • Salz&Pfeffer

Als Erstes müsst Ihr euch ans Schälen und Schnibbeln machen, da führt leider kein Weg dran vorbei…

Wenn alles klein geschnitten ist, solltet Ihr zunächst die Karotten, Kartoffeln, den Sellerie sowie die Hälfte des Lauchs mit etwas Butter in einem großen Topf anbraten. Auch wenn das vielleicht geringfügig gemogelt ist, gebe ich dann gerne 1-2 Teelöffel Gemüsebrühe (Pulver) an das Gemüse und lasse es noch kurz anschwitzen – das verhält sich so ein bisschen wie eine Mehlschwitze. Dann müsst Ihr eigentlich nur noch das Wasser dazu gießen und das Ganze ca. 15min kochen, bis Karotten und Kartoffeln gar sind. Dann kann der Rest des Lauchs sowie der Stängel der Petersilie mit in den Topf.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Eure Suppeneinlage in den Topf hüpfen darf. Ich finde Grießnockerl oder Frittaten toll. Aber auch Würstchen eigenen sich sehr gut (diese aber nicht mit kochen, da sie sonst aufplatzen!).

Zu guter letzt noch etwas Salz & Pfeffer dazugeben und die gehackte Petersilie drüber streuen.


Guten Appetit!!

Fisch richtig zubereiten

Wenn Ihr einen naturbelassenen Fisch zubereiten wollt, könnt Ihr das im Ofen oder in der Pfanne machen. Aber einen Tipp meiner Mutter solltet Ihr dabei wirklich beachten:

„Vergiss das Säuern und Salzen nicht!!“

Dadurch erhält der Fisch eine angenehm feste Konsistenz und schmeckt nicht verwässert.
Also ihr nehmt den Fisch (egal ob frisch oder tiefgefroren) und benetzt bzw. bestreut beide Seiten mit Zitronensaft und Salz. Anschließend wartet ihr 5-10min und tupft den Fisch dann mit einem Papiertuch trocken.

Anschließend könnt Ihr ihn in Mehl wenden und anbraten oder mit Gewürzen wie Rosmarin in Alufolie wickeln und im Ofen garen.


Gutes Gelingen!!

Pilzrisotto (vegetarisch)

Für dieses Rezept braucht Ihr etwas mehr Zeit, aber das Warten lohnt sich!! Die Menge reicht für 3-4 Leute, also ladet doch noch ein paar Freunde zum Essen ein 😉

Ihr braucht:

  • 10g getrocknete Steinpilze
  • 200g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 200ml Weißwein
  • 200g Risottoreis
  • etwas Butter
  • Parmesan
  • Salz&Pfeffer

Zunächst müsst Ihr die Steinpilze in kaltem Wasser einweichen – das dauert ca. 10min. In der Zeit könnt Ihr die Champignons putzen und zusammen mit dem Knoblauch und der Zwiebel klein schneiden. Wenn die getrockneten Pilze weich sind, drückt Ihr sie aus und schneidet sie ebenfalls klein.
Nun wird etwas Butter in einem großen Topf erhitzt und die Champignons kurz angebraten. Danach kommen die Zwiebel und der Knoblauch hinzu und werden gedünstet, bis sie glasig sind.

Der Risottoreis kommt nun zu dem angebratenen Gemüse hinzu und wird kurz „angeschwitzt“ (= kurz mit anbraten). Nachdem Ihr noch die getrockneten Steinpilze in den Topf getan habt, wird das ganze mit Gemüsebrühe abgelöscht. Ihr dürft allerdings nicht die ganze Brühe verwenden!!
Ihr nehmt immer nur soviel Brühe/Wein, bis der Reis gut bedeckt ist. Dann müsst ihr warten, bis die Flüssigkeit nahezu verkocht ist und füllt das ganze wieder auf.
Insgesamt dauert das ganze so ca. 30min. Dann solltet ihr die ganze Flüssigkeit verbraucht haben.
Wichtig ist nur, dass ihr in regelmäßigen Abständen rührt und die Platte nicht zu hoch dreht!!! Risotto brennt nämlich sonst ziemlich leicht an und schmeckt dann nicht…

Am Ende sollte das Ganze eine schöne cremige Konsistenz haben. Wenn es euch zu flüssig ist, könnt ihr einfach etwas mehr Parmesan hinzufügen. Allerdings solltet ihr zwischendurch probieren, damit der Parmesan hinterher nicht den Pilzgeschmeck überdeckt oder es euch zu salzig wird. Würzen könnt Ihr das Risotto nach Eurem Belieben mit Salz und Pfeffer.


Guten Appetit!!

Rote Bete Carpaccio (vegetarisch) 

Hier ein Rezept, das ich aus Schweden mitgebracht habe, für eine super leckere Beilage, die wirklich einfach in der Zubereitung ist!!

Ihr braucht:

  • Vorgekochte Rote Bete
  • Rucola
  • Ziegenkäse (den weichen, keinen Schnittkäse!)
  • Pinienkerne
  • Honig
  • Olivenöl
  • Salz&Pfeffer

Ihr heizt den Ofen auf 250grad (Ober- Unterhitze) vor und schneidet die die Rote Bete in Scheiben. Achtung: Ihr solltet unbedingt darauf achten, dass der Saft niergendwo hin tropft, sonst gibt es üble Flecken!! Die Scheiben verteilt Ihr in einer flachen Auflaufform. Der Ziegenkäse wird einfach über die Rote Bete gebröselt. Anschließend gebt ihr etwas Olivenöl, Honig sowie Salz&Pfeffer darüber. Als Letztes verteilt Ihr ein Paar Pinienkerne darauf und stellt das ganze für 10min in den Ofen.

Angerichtet wird das ganze dann auf einer kleinen Portion Rucola (den Ihr natürlich vorher gewaschen habt 😉 )


Viel Spaß!!

Tortellini-Salat (vegetarisch)

Bisher auf jeder Party gut angekommen, ist mein Tortellini-Salat.

Ihr braucht dafür:

  • 1 Packung Tortellini aus dem Kühlregal (Käse oder was Ihr gerne mögt)
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 Knoblauchzehe (damit ist nicht die ganze Knolle gemeint!)
  • Tomatenmark
  • Weißweinessig
  • Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • evtl. etwas frisches Basilikum
  • evtl. Honig

Zunächst kocht Ihr die Tortellini in gesalzenem Wasser. Dass sie fertig sind erkennt Ihr daran, dass sie an die Wasseroberfläche schwimmen. Anschließend gießt Ihr das Wasser ab und spült die Tortellini mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht zusammenkleben.

Als nächstes schneidet Ihr die Zucchini sowie die Paprika klein (hier ist es wichtig alle weißen Häute aus der Paprika raus zu schneiden, da sie bitter sind).
Ihr bratet das Gemüse in etwas Olivenöl an und fügt anschließend etwas Salz&Pfeffer hinzu.

Für das Dressing müsst Ihr zunächst ca. 125ml Gemüsebrühe herstellen. Auf der Rückseite des Pulvers findet Ihr die jeweilige Angabe, wieviel kochendes Wasser dazu muss.
Ihr zerdrückt die Knoblauchzehe und fügt 1 1/2 Esslöffel (EL) Tomatenmark, 1 EL Essig, 2 EL Öl und 3-4 EL der Gemüsebrühe hinzu. Das Ganze verrührt Ihr dann solange, bis es eine einheitliche Creme ergibt. Mit Salz&Pfeffer könnt ihr alles Abschmecken. Falls euch das Dressing zu sauer sein sollte, fügt einfach etwas Honig hinzu 🙂

Als Letztes wird dann alles miteinander verrührt und nach Belieben Basilikumblätter drauf gestreut.


Guten Appetit!!

Genuss auf Rezept…

Ich bin Medizinstudentin und habe darum nicht viel Zeit zum Kochen. Allerdings möchte ich mich trotzdem einigermaßen gesund und vor allem lecker ernähren!
Wenn es Euch auch so geht, gefallen Euch sicher ein paar meiner Rezepte.
Der Vorteil ist, dass kein Chefkoch in einer Hightech-Küche die Gerichte entworfen hat, sondern ich in meiner kleinen WG-Küche.IMG_3162
Für diejenigen unter Euch, die bisher nicht so viel mit Kochen am Hut hatten, stelle ich ein paar „Überlebenstipps“ zusammen. Damit sollten Hürden wie Eischnee oder Ähnliches kein Problem mehr sein.


Ich hoffe Ihr habt Spaß mit den Rezepten und wünsche Euch gutes Gelingen!!